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Wassernetz

Die Stadtwerke Freising betreiben das Wassernetz zur Trinkwasserversorgung der Stadt Freising mit den Stadtteilen Neustift, Am Vogelherd, Vötting und Lerchenfeld sowie weiteren 27 Ortschaften rund um Freising.

Im Norden von Freising werden die Ortschaften Untergartelshausen, Pettenbrunn, Haindlfing, Itzling und Tüntenhausen und im Westen von Freising die Ortschaften Haxthausen, Lageltshausen, Pallhausen und Sünzhausen versorgt.

Auch das Wasserversorgungsnetz Weihenstephan, ein eigenes kleines Wasserversorgungsgebiet, wird von den Stadtwerken Freising gespeist. Die Wasserleitungen im Wassernetz haben eine Gesamtlänge von über 265 Kilometern. Damit werden über 7.000 Haushalte mit Trinkwasser versorgt.

Das Wasser, mit dem die Stadtwerke Freising alle Haushalte in ihrem Wasserversorgungsgebiet versorgen, wird über sechs Brunnen gewonnen. Im Wasserwerk I in der Isar-Schotterebene nahe dem Ortsteil Vötting befinden sich drei 12 bis 15 m tiefe Flachbrunnen und drei Tiefbrunnen die mit einer Tiefe von bis zu 100 Meter bis in die Erdschichten des Tertiärs reichend. Das geförderte Trinkwasser aus jeweils einem Tiefbrunnen und einem Flachbrunnen wird im Saugbehälter gemischt und über Pumpen an die Wasserhausanschlüsse im Versorgungsgebiet verteilt. Wie das Wasserwerk I haben die übrigen Wasserwerke I bis IV die Aufgabe, als Druckerhöhungsstationen das Wasser zu verteilen sowie die Speicherbehälter und den Wasserturm zu befüllen. Im Wasserwerk I befinden sich außerdem drei parallel geführte Filterstraßen, in denen das Wasser der Tiefbrunnen aufbereitet wird. Eisen und Mangan wird hier ausgefiltert und zurückgehalten.

Die Förderleistung der Wassergewinnungsanlage beträgt jährlich zirka 3.500.000 Kubikmeter.

Das Stadtgebiet wird vom Wasserwerk I mit zwei Wasserleitungen DN 400 versorgt. Davon ist eine als Gussleitung ausgeführt und verläuft zum Verteiler Veitshof, in dem die Verteilerstränge der Einspeiseleitungen I und II sowie die Leitung Süd gebündelt werden. Zusätzlich wurde 1998 vom Wasserwerk I eine zweite Wassereinspeisung nach Weihenstephan erstellt. Seit Herbst 2000 existiert eine weitere Anbindung über eine PVC-Leitung in Richtung Lerchenfeld. Da das Wasserrohrnetz Weihenstephan etwas höher gelegen ist als das Stadtgebiet wird dort ein etwa 2 bar höherer Druck benötigt. Im Pumpwerk Vötting fördern zwei Pumpengruppen die notwendigen Wassermengen auf die jeweilige Druckstufe.

Auf dem Betriebsgelände des Wasserwerks II steht der über die Stadt herausragende, 1906 in Betrieb genommene Wasserturm. An gleicher Stelle befinden sich auch ein Erdbehälter mit 1.500 Kubikmetern und ein weiterer Erdbehälter mit 400 Kubikmetern Speicherkapazität sowie ein Pumphaus.